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Fellpflege für sauberes Hundehaar

So werden die Vierbeiner wieder schmutzfrei

Ob kurz, lang, rau, gelockt oder glatt: Damit Hundefell gesund und glänzend aussieht, braucht es die passende Pflege.

Herbstzeit ist Regenzeit. Wenn sich Ihr Hund dann bei einem ausgiebigen Waldspaziergang oder im Garten von oben bis unten im Schlamm wälzt, benötigt er zuhause wahrscheinlich eine ausgiebige Dusche, um Schmutz und unangenehme Gerüche wieder aus dem Fell zu bekommen. Gehen Sie jedoch behutsam vor und übertreiben Sie es nicht mit der Hygiene.

Sauber ohne Wasser

Hundefell hat eine bemerkenswerte Selbstreinigungskraft. Bei leichten Verschmutzungen ist es daher ausreichend, wenn Sie den Schmutz mit einer passenden Bürste aus dem Fell bürsten. Bei noch leichteren Fellunreinheiten eignen sich für einige Rassen sogar Microfasertücher oder ein einfaches Handtuch, mit dem man leicht über das Fell des Tieres streicht und so den Schmutz entfernt.

Abduschen

Waschen Sie Ihren Hund nur, wenn es unbedingt nötig ist. Das Fell von Hunden ist mit einer natürlich schützenden Fettschicht bedeckt. Diese ist wasserabweisend und hält den Hund zudem warm und sauber. Es ist wichtig, dass diese Schicht erhalten bleibt und nicht durch zu häufiges Waschen zerstört wird. Halter sollten ihren Hund aus diesem Grund nur mit speziellem Hundeshampoo waschen, wenn es wirklich notwendig ist. Bei weniger hartnäckigen Verschmutzungen im Fell reicht ein einfaches Abduschen mit lauwarmen Wasser aus. Je nach Jahreszeit kann der Hund im Sommer im Garten und im Winter in der Dusche oder Badewanne abgeduscht werden.

 

Titel

Das richtige Shampoo

Hat sich der Vierbeiner in etwas anderem als Schlamm gewälzt, kann ein Hundeshampoo die passende Lösung darstellen, um ihn wieder sauber zu bekommen. Bei der Wahl des richtigen Shampoos sollte darauf geachtet werden, dass es speziell für Hunde geeignet ist. Es ist ratsam, die Empfehlungen des Tierarztes wahrzunehmen. Duftstoffe im Shampoo sollten auf jeden Fall vermieden werden, da die Tiere andere Gerüche nicht mögen. Viele Hunde rennen dann nach einem Bad direkt ins Freie und wälzen sich erneut auf dem Rasen oder im Schlamm, um den unbekannten Körpergeruch zu entfernen.

Wasser marsch!

Stellen Sie Ihren Hund auf einen rutschfesten Untergrund. Das Wasser sollte eine lauwarme Temperatur haben und der Wasserstrahl sollte weich und angenehm sein. Zu heißes Wasser kann bereits vorhandenen Juckreiz auf der Haut verstärken. Wer sich unsicher ist, ob die Temperatur für den Hund in Ordnung ist, beginnt bei den Füßen. Das Wasser sollte keinesfalls in die Gehörgänge des Hundes gelangen. Anschließend das Pflegemittel auf Hals und Rücken auftragen. Sparen Sie Augen- und Nasenpartie unbedingt aus. Dann das Shampoo langsam auf dem gesamten Körper leicht einmassieren. Etliche Hunde mögen das Einseifen, das wie eine kleine Streicheleinheit oder eine Massage wirken kann.

Nach dem Waschen

Nach dem Bad muss der Schaum unbedingt aus dem Fell ausgespült werden, denn Seifenreste können im Fell zu Reizungen und Juckreiz führen. Hunde schütteln sich nach jedem Bad das Wasser aus dem Fell. Daher sollte man sie nach dem Abduschen vorsichtig mit einem Handtuch trocknen, um sicherzugehen, dass nicht das ganze Badezimmer nass gespritzt wird.

Achtung beim Föhnen von Hunden: Der Luftstrom darf auf keinen Fall zu heiß sein. Außerdem flößt das Geräusch manchen Hunden Angst ein. Auf Föhnen sollte daher, wenn möglich, verzichtet werden. Bringen Sie Ihren Hund in der kühlen Jahreszeit nach dem Waschen ins Warme und schaffen Sie ihm einen Platz an der Heizung, damit er nicht auskühlt.

 

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