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10 Hunderassen für Familien mit Kindern

Welche Rasse eignet sich als Familienhund?

Familien mit Kindern sollten sich bei der Auswahl des Familienhundes für eine Rasse entscheiden, die gutmütig und kinderlieb ist. Diese zehn Hunderassen sind tolle Familienhunde:

Tierbetreuung

Hunde sind wahrlich treue Begleiter, die einen festen Platz als Mitglied in ihrer Familie einnehmen. Doch vor allem dann, wenn Sie kleine Kinder haben, sollte die Entscheidung für einen Hund nicht leichtfertig getroffen werden. Denn nicht alle Hunderassen gelten als „kinderkompatibel“.

Bevor ein Hund bei Ihnen einzieht, gilt: Vereinbaren Sie ein „Schnuppertreffen“ mit dem Züchter oder dem Tierheim, bei dem jemand dabei ist, der über Hundeerfahrung verfügt. Denn natürlich ist jeder Hund anders und auch bei kinderfreundlichen Rassen gibt es keine hundertprozentige Garantie dafür, dass ein bestimmter Hund sich gut mit Ihrem Kind versteht. Sehr hilfreich ist es, wenn Sie Ihrem Kind bereits im Vorfeld die Grundregeln für den Umgang mit Hunden beibringen.

Wir stellen zehn Hunderassen vor, die sich als Familienhunde eignen. Selbstverständlich können andere Rassen ebenfalls wunderbare Familienhunde abgeben! Entscheidend ist immer das richtige Training, die Erziehung und, dass die Hunde als Welpen in den ersten Lebenswochen gut sozialisiert wurden.

1. Golden Retriever

Sie suchen nach einem Familienhund, der auch dann gelassen bleibt, wenn Ihre Kinder ihn in ihrem Übermut einmal am Schwanz ziehen? Dann ist ein Golden Retriever möglicherweise die richtige Wahl. Golden Retriever sind intelligente, ruhige und geduldige Hunde und gelten als nicht aggressiv. Ihr Beschützerinstinkt ist relativ wenig ausgeprägt. Sie brauchen viel Beschäftigung – gerne auch am und im Wasser, da sie in der Regel keine Scheu vor Wasser haben und gute Schwimmer sind.

Familienhund

2. Labrador Retriever

Der Labrador Retriever ist ein auf der ganzen Welt beliebter Familienhund. Diese Hunde sind gutmütige, freundliche Tiere, die Menschen gegenüber aufgeschlossen und neugierig sind. Sein geduldiges, ausgeglichenes Wesen und sein Wille, seinem Herrchen zu gefallen, machen ihn zu einem guten Familienhund. Da er ursprünglich nicht als Jagd-, sondern als Apportierhund gezüchtet wurde, hat er immer noch eine große Leidenschaft für das Apportieren. Mit einem Labrador Retriever gehört Stöckchenwerfen von nun an fest zum Tagesprogramm!

3. Neufundländer

Die großen Neufundländer mögen vielleicht massiv aussehen, sind aber sanftmütige Teddybären. Diese Hunde verhalten sich in der Regel weder gegenüber Menschen noch Artgenossen aggressiv oder scheu. Tricks und Kommandos erlernen sie zwar etwas langsamer, stubenrein werden sie jedoch schnell. Neufundländer schmusen gerne und verteilen mit Freuden schlabbrige Küsse. Ihr freundliches, ruhiges und ausgeglichenes Wesen macht sie zu einem tollen Familienhund.

4. Basset

Bassets sind eher gemütlich und ruhig. Darüber hinaus gelten sie als intelligent und lernfähig. Der Basset integriert sich in der Regel schnell und ist nicht gerne alleine – bis ihm der Kindertrubel auf die Nerven geht, muss also schon einiges passieren! Ursprünglich als Jagdhund vorgesehen, kann der Jagdtrieb des Bassets von Hund zu Hund unterschiedlich stark bzw. schwach ausgeprägt sein. Das sollten Bassetbesitzer beim Spaziergang im Wald nicht vergessen.

5. Collie

Dass Collies einen ausgeprägten Beschützerinstinkt haben, wissen wir dank „Lassie“ schon lange! Darüber hinaus gelten sie als anpassungsfähige Begleithunde, die sich ihrem Besitzer gegenüber sanft und anhänglich zeigen. Mit Fremden wird der Collie dagegen nicht schnell warm und verhält sich zurückhaltend und reserviert. Collies sind außergewöhnlich kluge und gelehrige Hunde, die gerne in Gesellschaft ihrer Menschen sind und mit „ihren“ Kindern durch dick und dünn gehen.

6. Chesapeake Bay Retriever

Der Chesterpeake Bay Retriever ist ein anhänglicher und treuer Familienhund, der eine enge Bindung zu seinen Besitzern aufbaut. Ob im Wald, im Park oder am Strand: diese Hunde brauchen viel Bewegung. Chesapeake Bay Retriever sind mutig, arbeitswillig und vom Wesen her aufgeweckt und fröhlich. Sie sind sehr nervenstark und werden nicht leicht nervös, dennoch sollten Besitzer und Tierbetreuer bedenken, dass es sich bei dem Chesapeake Bay Retriever um einen Jagdhund handelt und dies beim Gassigehen beachten.

7. Kurzhaariger ungarischer Vorstehhund

Der kurzhaarige ungarische Vorstehhund ist ein sehr sensibler Hund, der weder in der Erziehung noch in der Ausbildung grob behandelt werden darf. Er vereint die Schnelligkeit und die Ausdauer eines Windhundes und braucht daher ausreichend Bewegung und artgerechte Beschäftigung. Ist dies gegeben, macht er sich ausgezeichnet als Familienhund. Kurzhaarige ungarische Vorstehhunde sind sehr menschenfreundlich, haben ein starkes Kontaktbedürfnis und weichem ihrem Besitzer nicht von der Seite.

8. Australian Shephard

Der Australian Shephard ist ein beliebter Familienhund, der sehr intelligent und gelehrig ist und viel Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht. Australian Shephards wurden ursprünglich als Hütehunde gezüchtet und passen daher am besten in eine sportliche und aktive Familie. Körperliche Beschäftigung reicht für den Australian Shepahrd allein nicht aus: Hundesport als Ergänzung ist eine ideale Möglichkeit, damit sich die Hunde auch mental ausgelastet fühlen.

9. English Springer Spaniel

Der English Springer Spaniel hat einen festen, gutherzigen Charakter und ist für seine Kinderliebe bekannt. Er ist nicht „Everybody’s Darling“, sondern hat wenige feste Bezugspersonen, denen er sich anschließt und die er abgöttisch liebt. English Springer Spaniels haben insgesamt ein freundliches und fröhliches Wesen, sind sehr lebhaft und in der Regel nicht aggressiv oder nervös.

10. Norwegischer Elchhund

Norwegische Elchhunde haben ein freundliches, kinderliebes Wesen und halten treu zu ihrer Familie. Da sie zu den Jagdhunden zählen, sind sie außerdem wachsam und mutig. Allerdings sind sie auch recht unabhängig und selbstbewusst, was ihre Erziehung und ihr Training nicht unbedingt leicht macht. Hundertprozentigen Gehorsam sollte man von einem Norwegischen Elchhund daher nicht erwarten.

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